{"id":906,"date":"2012-04-17T20:31:19","date_gmt":"2012-04-17T20:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biofungi.hu\/de\/?p=906"},"modified":"2017-12-11T20:31:51","modified_gmt":"2017-12-11T20:31:51","slug":"die-einheimische-pilzindustrie-moechte-40-milliarden-forints","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biofungi.hu\/de\/die-einheimische-pilzindustrie-moechte-40-milliarden-forints\/","title":{"rendered":"Die einheimische Pilzindustrie m\u00f6chte 40 Milliarden Forints"},"content":{"rendered":"<p>Nach der neuesten Zusammenfassung der Ungarischen Gartenbaurates kann der Pilzanbau bedeutend entwickelt werden, der Anbau kann mindestens auf das Doppelte, 50-70.000 Tonnen erh\u00f6ht werden, die Besch\u00e4ftigtenzahl in der Branche k\u00f6nnte auf 8-10.000 Personen im Vergleich zu den derzeitig 3-5.000 erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>Laut dem Rat kann der Produktionswert mit der Erh\u00f6hung des Anteils von Qualit\u00e4tsprodukten j\u00e4hrlich 35-40 Milliarden Forint erreichen im Vergleich zu den derzeitigen 12-13 Milliarden. Der Schl\u00fcssel zum Ausnutzen der M\u00f6glichkeiten ist das, dass der inl\u00e4ndische Pilzkonsum von 1,5 Kg pro Person auf 3 Kg erh\u00f6ht werden sollte, der Export hingegen sollte auf 24-40.000 Tonnen erweitert werden. Der ungarische Pilzanbau ist in den letzten Jahren ziemlich zur\u00fcckgegangen: es werden j\u00e4hrlich 25.000 Tonnen Champignons, 2300 Tonnen Austernpilze, und ungef\u00e4hr 10-20 Tonnen Shiitake angebaut.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden noch 2,5 Millionen Liter Pilzkeime und 160.000 Tonnen Champignon- sowie 15 000 Tonnen Austernpilzrohstoff, Kompost hergestellt. Um das Ziel zu erreichen, muss die derzeitige Kapazit\u00e4t der Kompostproduktion in 4 Jahren verdoppelt werden, wozu 100 W\u00e4rmebehandlungseinheiten, d.h. ein Tunnel zur Kompostproduktion aufgebaut werden muss. Dar\u00fcber hinaus sind 60 neue Freiluftanbaufarmen n\u00f6tig, und es muss das Modernisierungsproblem der aktuellen Farmen gel\u00f6st werden. Es muss eine Konservierungskapazit\u00e4t von 10.000 Tonnen f\u00fcr die Verarbeitung der Pilze geschaffen werden, die als frisches Produkt nicht mehr verkauft werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Zum Durchsetzen der erw\u00e4hnten Pl\u00e4ne br\u00e4uchte man insgesamt fast 40 Milliarden Forint. Die Hersteller w\u00fcrden aus dieser Summe 24 Milliarden Forint abdecken, und die Unterst\u00fctzung w\u00fcrde mit 16 Milliarden Forint 40 Prozent betragen. Die in Betracht gezogenen Vorstellungen m\u00f6chte man unter g\u00fcnstigen Umst\u00e4nden in f\u00fcnf Jahren, aber sp\u00e4testens bis Ende dieses Jahrzehntes verwirklichen \u2013 sagte L\u00e1szl\u00f3 Nagy, Leiter der Pilzsektion von FruitVeB.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: Die Pilzhersteller w\u00fcrden zur F\u00f6rderung des inl\u00e4ndischen Konsums eine eigene Marketinggrundlage schaffen, indem sie f\u00fcr jedes verkaufte Kilogramm Pilz 1 Forint in die Kasse einzahlen w\u00fcrden. Sie w\u00fcrden von dem eingesammelten Geld Werbung f\u00fcr einen erh\u00f6hten Pilzkonsum bei den Ungarn machen. 40-45 Prozent der derzeit angebauten Pilzmenge wird aus Ungarn ins Ausland exportiert. Diese Rate w\u00fcrde sich nach der Durchf\u00fchrung der Entwicklungen auch nicht \u00e4ndern \u2013 berichtete der Fachmann.<\/p>\n<p><em>Quelle<\/em>: MTI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der neuesten Zusammenfassung der Ungarischen Gartenbaurates kann der Pilzanbau bedeutend entwickelt werden, der Anbau kann mindestens auf das Doppelte, 50-70.000 Tonnen erh\u00f6ht werden, die Besch\u00e4ftigtenzahl in der Branche k\u00f6nnte auf 8-10.000 Personen im Vergleich zu den derzeitig 3-5.000 erh\u00f6ht werden. 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